Wer hinter deinem Salesforce-Assessment steht
Richard Fleck hat die Methodik von Pariveo entwickelt. Seine Erfahrung aus mehr als acht Jahren auf der Salesforce-Plattform prägt die Prüfkriterien und die fachliche Einordnung der Befunde.

Zertifizierungen
- Application Architect
- Data Architect
- Sharing & Visibility Architect
- Development Lifecycle & Deployment Architect
- Platform Developer I
- JavaScript Developer I
- Platform App Builder
- Platform Administrator
- Platform Administrator II
- Agentforce Sales Consultant
- Agentforce Service Consultant
- AI Associate (eingestellt)
Wie ich arbeite
Ich habe fast meine gesamte Laufbahn innerhalb von Salesforce-Orgs verbracht: als Administrator, als Entwickler und seit mehr als fünf Jahren als Technical Lead eines Plattformteams. Ich bin damit selten derjenige, der nach dem Projektabschluss weiterzieht, sondern derjenige, der Jahre später mit denselben Entscheidungen weiterarbeitet. Das prägt, was das Assessment prüft und wie ich die Befunde einordne.
Woher die Prüfkriterien kommen
Jede Prüfung basiert auf konkreten Praxiserfahrungen aus realen Systemlandschaften. Die folgenden Beispiele zeigen, wie aus diesen Erfahrungen fundierte Prüfkriterien entstehen.
Historisch gewachsene Automatisierung
Beim Übergang von älteren Werkzeugen auf moderne Plattformen laufen neue und alte Logiken oft jahrelang nebeneinander. Das Assessment zeigt, aus welcher Zeit eine Automatisierung stammt und an welchen Stellen mehrere Generationen dasselbe Objekt betreffen.
Integrationen ohne Gesamtbild
Starre Direktverbindungen zwischen Systemen fügen sich mit der Zeit zu einem Geflecht, das kaum noch jemand vollständig überblickt. Aus der Umstellung solcher Landschaften auf ereignisgesteuerte Architektur entstand ein zentrales Prüfkriterium: Das Assessment macht sichtbar, wer mit wem Daten austauscht und welche dieser Verbindungen heute noch aktiv genutzt werden.
Änderungen ohne Historie
Wer Anpassungen direkt in der Oberfläche vornimmt, statt auf versionierte Metadaten und automatisierte Bereitstellung zu setzen, verliert die Historie dieser Änderungen. Der aktuelle Stand ist jederzeit sichtbar, seine Entstehung nicht. Wer wann was geändert hat, lässt sich im Nachhinein kaum rekonstruieren.
Über Jahre gewachsene Berechtigungen
Ein Freigabemodell wächst mit jeder neuen Abteilung und jedem neuen Prozess mit. Nach einigen Jahren steht deshalb selten noch das Modell da, das einmal entworfen wurde. Berechtigungen sind darum ein eigenständiger Schwerpunkt des Assessments.
Personenabhängiges Wissen
Wenn ein kleines Plattformteam eine über Jahre gewachsene Umgebung betreut, braucht jede Übergabe länger, sobald Dokumentation fehlt. Das Assessment misst daher gezielt, wie selbsterklärend eine Struktur aufgebaut ist.
Der neue Maßstab: KI-Reifegrad
Wie eine Salesforce-Umgebung aufgebaut ist, steht in ihren Metadaten: welche Automatisierungen laufen, welche Systeme Daten austauschen, wer was sehen darf. Genau diese Beschreibung lesen KI-Agenten und KI-Coding-Agenten, bevor sie etwas vorschlagen oder umsetzen.
Wie gut sie dabei arbeiten, hängt davon ab, wie klar diese Beschreibung ist. Was ein neues Teammitglied nach zwei Wochen versteht, kann auch eine KI zuverlässig verarbeiten. Das Assessment prüft deshalb nicht nur, ob etwas technisch funktioniert, sondern auch, wie nachvollziehbar es aufgebaut ist.
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